Moon Review

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Moon mit Sam Rockwell ist ein Science-Fiction Film für intelligente Menschen. Es gibt keine Action, es wird nicht geschossen und die Zahl der Schnitte erlaubt es dem Auge eine Situation zu erfassen bevor sie sich ändert.

Nein, Moon ist kein Film der auf Effekte setzt.

Wir werden langsam in die Geschichte hineingezogen. Diese entfaltet sich nach und nach und wir staunen aufgrund der Wendungen nicht wegen rasanter Kamerafahrten. Moon ist ein Film über

  • Identität
  • Menschlichkeit
  • Kapitalismus.

Wie heute das Öl wird in Zukunft Helium 3 auf dem Mond abgebaut und die Erde mit Energie zu versorgen. Diese Energie ist zwar angeblich sauber doch die Methoden ähneln den heutigen: Ohne Rücksicht auf Verluste. Der Mensch wird dabei austauschbar und sogar der Roboter beweist am Ende mehr Menschlichkeit als der Konzern der diese Mission zu verantworten hat.

Sam, der Protagonist muss sich in einer Welt zurechtfinden die nicht dem entspricht was ihm als wahr dargelegt wurde. Wie verhält sich der Mensch in einer Situation wo er zur Spielfigur in einem gigantischen Betrug wird?

Moon stellt wichtige Fragen. Er fragt nach Moral und Solidarität in einer Welt in der offenbar nur der Profit zählt.

Die Technologie dient längst nur dazu dem Menschen eine Realität vorzugaukeln.

Moon ist auch ein Film über das Alleinsein, die Familie und den Tod. Lohnt sich das Überleben in einer Situation in der alles anders ist als zunächst geglaubt und all das was einem wichtig ist plötzlich mehr oder weniger verschwunden ist?

Moon ist ein großartiger Film über den Menschen und seine Werte.

Es ist ein stiller, eine meditativer Film. Ob Moon allerdings „der beste Science-Fiction Film seit Blade Runner“ ist wie das Plakat es bewirbt ist eine andere Frage.

Dies ist meine Meinung zum Film, das ist keine Filmkritik oder Rezension. Wer eine professionelle oder profundere Besprechung des Films lesen will kann das woanders tun, etwa bei