Suche nach der Erde von Asimov

Nach 20 Jahren habe ich kürzlich erneut, also zum zweiten Mal die Suche nach der Erde von Isaac Asimov gelesen.

Der Roman hatte mich damals sehr beeindruckt und hat mich endgültig zum SF-Fan gemacht.

Ich konnte mich an gar nichts mehr erinnern, dabei hatte mich das Buch seinerzeit sehr beeinflusst. Eine Passage die kurz vor Schluss vorkam wusste ich noch, da ging es um die Wahrheit und ausweichende Antworten, denn wie wir ja wissen dürfen bei Asimov die Roboter nicht lügen.

Das war natürlich umso besser denn so konnte ich die überaus spannende Geschichte des „Seldon Plans“ –

eine 1000 jährige soziologisch-mathematische Prophezeiung

– nach Ablauf der Hälfte der Zeit wie zum ersten mal genießen.

Der Anfang beschreibt eine Intrige innerhalb des Rates der „Foundation“ genannten Föderation der meisten Welten die sich zu einem immer größerem Machtkampf ausweitet.

Weitere Protagonisten treten auf den Plan und versuchen die Vorherrschaft über die Galaxis zu erringen.

Golan Trevize, ein junges Ratsmitglied soll die Erde finden, den vergessenen Planeten des Ursprungs, doch in Wirklichkeit sucht er nach der geheimen „zweiten Foundation“ und findet dann noch etwas ganz anderes, viel Bedeutenderes.

Die Suche nach der Erde auch oft Auf der Suche nach der Erde genannt und im Original Foundation’s Edge war das lang ersehnte Sequel zur ersten Foundation-Reihe die Asimov 30 Jahre früher, in den fünfziger Jahren, verfasste.

Der Zukunftsroman erhielt 1983, zurecht wie ich finde, den Hugo Award.